Freitag, 25. August 2017

Hokuspokus, liebe mich von Amy Alward

Klappentext:
Als die Prinzessin von Nova aus Versehen selbst einen Liebestrank zu sich nimmt, der für ihren Liebsten bestimmt war, verknallt sie sich prompt in ihr eigenes Spiegelbild. Ups! Flugs wird im ganzen Land eine Jagd nach dem Gegengift ausgerufen. Und so beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, dem es auch selbst nicht an aufregenden Zutaten fehlt. Samantha Kemi ist eine der Teilnehmerinnen. Ihre Familie gehörte einst zu den berühmtesten Alchemisten des Königreiches und der Gewinn des Wettkampfs könnte ihnen neuen Ruhm bringen. Dazu müsste Sam aber erst einmal all die Mitbewerber der Mega-Pharmaunternehmen aus dem Feld schlagen. Allen voran Zain Asher, ihren ehemaligen Klassenkameraden, der nun ihr erbittertster Konkurrent ist. Blöd nur, dass der Bursche so verflixt gut aussieht und auch noch richtig charmant sein kann ...
"Hokuspokus, liebe mich" ist der erste Band einer Reihe von Amy Alward.

Allein vom Cover aus gesehen, erwartet man bei diesem Roman doch etwas sehr Kitschiges mit sehr viel Zucker und jeder Menge Rosa. Dementsprechend überrascht wurde ich von dem Inhalt, der sich zwischen diesen mädchenhaften Buchdeckeln verbirgt, denn dieser ist durchaus für jede Zielgruppe lesbar. Dabei besticht die Geschichte mit tollen Ideen sowie wunderbaren Facetten, die die Handlung zu etwas Besonderem macht. 

Diese Handlung bietet auch die nötige Spannung, ohne dabei den märchenhaft angehauchten Charakter außer acht zu lassen und bietet so ein überaus angenehmes Tempo. Hier passen sowohl Tempo als auch Spannung hervorragend zu der eigentlichen Geschichte und unterstützen diese auf wundersame Weise. "Hokuspokus, liebe mich" ist zwar jetzt nicht das bahnbrechendste Buch, das ich gelesen habe, dennoch bietet es eine nette und packende Unterhaltung für Zwischendurch.

Ein Stück weit passend zum Cover kommt die Atmosphäre daher. Diese ist ab und an etwas zuckrig unterlegt und besticht mit etwas leicht Märchenhaften. Dementsprechend ist auch die Romantik ausgearbeitet und sorgt mit ein wenig Kitsch für Herzschmerz und Co. 

Der Schluss ist in meinen Augen zwar rund, doch einige Elemente wurden bewusst offen gehalten. 

Fazit: Magische Geschichte für Zwischendurch, die mit tollen Ideen besticht und für Jung und Alt das nötige Maß an Kitsch bereithält.


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